Dir gefällt dieser Artikel? Teile ihn ...

Es wird Zeit, mich mal etwas genauer vorzustellen

Klar findest du alle möglichen Informationen zu meiner Ausbildung und meinem beruflichen Werdegang auf meiner „über mich“ Seite. Aber es ist doch nicht nur die Ausbildung, die einen Menschen ausmacht. Da gibt es ja noch so viel mehr – meist viel Interessanteres 😉

Ich habe die letzten Tage mal ein bisschen darüber gehirnt und mir Notizen gemacht. Im Nu war eine DinA4 Seite gefüllt – also raus mit den 14 Fakten über mich, die bestimmt mehrere Facetten von mir beschreiben, als nur meine Ausbildung. Los geht´s:

1. Lieber Abendessen als Mittagessen

Da ich meist eine Spätstückerin bin brauche ich im alltäglichen Mittagstrubel meist gar nichts zwischen die Kiemen. Abends sieht es dann natürlich ganz anders aus, ab 18:00 Uhr siehst du mich meist zwiebelschneidend in der Küche stehen.

2. Lieber Schokolade als Gummibärchen

Das gilt zumindest seitdem ich erwachsen bin. Als Kind war alles Süße recht. Von meiner Mama kenne ich die Erfindung des Schokoladen-Gipfel-Brotes. Also man trägt eine trockene Scheibe Brot und eine halbe Tafel Schokolade den Berg hoch. Oben angekommen wird das Brot halbiert, die Schokolade dazwischen gelegt und fertig ist der perfekte Gipfel-Moment! Ich denke, das hat meine Geschmacksknospen geprägt, vor allem in einer Zeit als ich mehrere Male pro Woche einen Gipfel erklommen habe (das war weit nach meiner Kindheit!) . Sorry Gummibärchen, ihr ward einfach nicht cremig genug.

Als ich dann später anfing mir Inhaltsangaben durchzulesen, war ich mit der Schokolade auch wieder fein. Denn da findet sich kein Glukose-Fruktose-Sirup, das ich zum Schutz meiner Leber und zum Trotz der Lebensmittelindustrie, versuche zu vermeiden.

Schokoladen-Freude auf meinem Schreibtisch

3. Lieber Kehren als Saugen

Keine Ahnung warum, aber ich mag den Sound vom Staubsauger überhaupt nicht. Viel lieber nehme ich meinen Kehrbesen in die Hand und nutze diese tägliche Routine (ja, unterm Tisch findet sich immer was), um in den 10 Minuten auch ein bisschen in mich zu kehren, und zu horchen, was mir mein Körper versucht mitzuteilen. Mit dem Staubsaugerlärm würde ich davon ja nix hören…

4. Lieber Pfanne als Auflaufform

Wenn mir jemand meine Auflaufformen stibitzen würde, dann würde mir das wahrscheinlich erst ein Jahr später auffallen. Käme aber ein Pfannen-Dieb in meine Küche, dann würde ich spätestens beim nächsten Abendessen den Verlust äußerst schmerzlich erkennen. Von Pfannkuchen bis Gemüsepfanne, Rührei und Bratlinge – ich brauche einfach ständig meine Pfannen. Selbst das „Salatdressing“ für meinen legendären Quinoasalat bereite ich in der Pfanne zu. Ich habe Pfannen übrigens nicht nur in verschiedenen Größen sondern auch in verschiedenen Formen. Ok, das braucht´s nicht unbedingt, aber viereckige Pfannkuchen sind schon auch irgendwie cool 🙂

5. Lieber Podcast als Radio

Radio höre ich äußerst selten, wenn dann in Italien – da verstehe ich die ganzen Schreckensnachrichten nicht so gut. Das ist auch der Grund warum ich lieber Podcasts lausche, denn ich kann bestimmen welche Informationen meinen Gehörgang erreichen. Hier gerne meine aktuellen Lieblinge: happy, holy & confident von Laura Seiler, Hormon Reset Podcast von Rabea Kieß oder Smarter Leben Podcast vom Spiegel – mit Kindern im Auto lieben wir Radio Micro – das Lachlabor.

6. Lieber Kaffee als Tee

Aber gleichzeitig trinke ich aktuell so wenig Kaffee, wie noch nie zuvor. Klingt jetzt seltsam, ist aber so. Bis vor 2 Jahren habe ich locker 5-7 Kaffees am Tag getrunken. Tee war was für´s Krankenbett, im Winter bei Bergtouren oder wenn es einen therapeutischen Hintergrund dafür gab. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass mein Sympathikus sowieso ziemlich stark feuert und ich gar nicht noch mehr aufgeputscht werden möchte. Wie traurig – denn den Geschmack von Kaffee liebe ich so sehr. Also kratze ich jetzt gerne die Crema der Espressotasse meines Mannes raus und erfreue mich am Geschmack ohne einen Koffein-Push zu bekommen. Ja, koffeinfreien Kaffee habe ich auch schon ausprobiert, aber ein Bohnenwechsel stellt eine mittelschwere Herausforderung für unsere geliebte Siebträgermaschine mit Mühle dar.

7. Lieber Skitour als Pisteln

Als Münchner Kindl lernt man Skifahren eigentlich schon im Kindergarten. Das war bei mir anders. Mit 11 Jahren hatte ich das erste Mal das Vergnügen mit den Brettern an den Füßen. Bis ich 20 war habe ich es dann auf ganze 3 Wochen Skikurs geschafft. Kannst dir vorstellen, welches Niveau ich da hatte. Aber dann kam die Option in mein Leben, einmal gemütlich den Berg rauf zustapfen und sich mit einer Abfahrt zu begnügen. Das war genau meins!!

In Kombination mit einem Schokoladen-Gipfel-Brot einfach nur genial. Und ich muss viel weniger frieren als beim Pisteln, denn die Ansteherei am Lift ist überhaupt nicht mein Ding!

Gipfelentspannung nach einer Frühjahrs-Skitour

Gipfelentspannung nach einer Frühjahrs-Skitour

8. Lieber Zeitschrift als Buch

Als in meinem Jahrgang die Leseratten verteilt wurden, habe ich scheinbar zu langsam meine Hand gehoben. Ich weiß auch nicht warum, aber sobald ich mich abends mit einem Buch gemütlich ins Bett verkrieche, fallen mir schon nach einer Seite die Augen zu. Am nächsten Tag hab ich dann vergessen, um was es ging und ich muss von vorne anfangen. Das war irgendwie immer recht frustrierend. Viel besser geht´s mit Zeitschriften. Denn einen Artikel kann ich gut lesen ohne dabei weg zudösen. Und am nächsten Abend kommt dann halt der nächste dran.

Jedenfalls weiß ich, dass ich mir nie Sorgen um Einschlafprobleme machen muss:-)

9.Lieber Dusche als Wanne

Soll ja Leute geben, die bei Wohnungsbesichtigungen auf den Hacken umdrehen, wenn sie im Bad keine Wanne entdecken. Das kann mir nicht passieren. Ich mag´s lieber kurz und heiß, daher liebe ich die Dusche. Wenn ich mich mal in die Wanne lege, dann muss schon viel zusammen kommen. Mir kühlt das Wasser in der Wanne einfach immer zu schnell ab und dann sitze ich wieder mit der Brause in der Hand da und fülle nach – „da kann ich ja gleich duschen“ denke ich mir, und mach das dann auch viel lieber.

10. Lieber Cosmic als Schlager

Mein Herz hüpft und gleich darauf die ganze Barbara, wenn meine Ohren Cosmic-Musik zu hören bekommen. Das kennt bestimmt jetzt nicht jeder – es ist eine kleine Nischen-Musikrichtung, die es schon in meiner Jugend gab und die sich kaum verändert hat. Das ist eine bunte Mischung aus Funk, Reggae, Afro, Hip hop bis hin zu Elektro, wo die Songs gern mal schneller als gewohnt abgespielt werden. Bei Schlagern dreht es mir die Zehennägel auf – wahrscheinlich weil ich in der Kinderstube so oft „die schwarze Baaaarbaraaaa“ gehört habe.

Bei Cosmic kannst du mich dagegen bis 4 Uhr morgens in einem Club hüpfen sehen. So war es auch bei unserer Hochzeitsparty, als der DJ eingepackt hat und ich meine Cosmic-Scheibe aufgelegt habe. Ja, ich hab dann einfach die Turnschuhe zu meinem Brautkleid kombiniert.

11. Lieber Präsenzunterricht als Homescooling

Es war eine interessante Erfahrung im Schuljahr 20/21 – aber dabei möchte ich es jetzt auch gerne belassen. Ich bin froh, wenn die Kinder in die Schule gehen können und nicht zu Hause pauken müssen. Als Mama ist man ja eh schon „8 in 1“: Köchin, Putzfrau, Seelsorgerin, Taxifahrerin, Eventmanagerin, Ghostbuster, Märchentante und Krankenschwester. Den Titel als Lehrerin brauche ich nicht auch noch.

12. Lieber espresso macchiato als latte macchiato

Wenn es dann ab und zu mal einen Kaffee bei mir gibt, dann hat der gerne ein kleines Milchhäubchen oben drauf. In dieser Kombination schmeckt er mir am besten. Einen halben Liter Milch mit einem Schuss Kaffee zu mischen, war noch nie so mein Ding.

13. Lieber klettern als schwimmen

Wie sich aus der Vorliebe für heiße Duschen schon ablesen lässt, bin ich nicht so der Wassermensch. Außer das Gewässer ist herrlich warm. Das habe ich aber bisher nur in Thailand und Indonesien erlebt. Mein Schulschwimmen war im eiskalten Olympiaschwimmbad in München und es hat leider auch kein Sportlehrer damals geschafft, mir das Kraulen beizubringen. Ja, ich geh schon mal gern eine Runde baden im Brustschwimmen-Oma-Stil, aber viel lieber spüren meine Hände herrlichen Stein und versuchen daran hochzukraxeln

14. Lieber genießen als schlingen

Na, dazu brauche ich jetzt ja nicht groß auszuholen. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass das GENAUEkauen mein Ding ist und ich dadurch so viel mehr MIT meinem Körper statt GEGEN ihn arbeite. Meine Mission ist es, das WIE wir essen aus dem Dornröschenschlaf wach zu küssen und den Geschmacksinn wieder zu reaktivieren. Hier freue ich mich, wenn es um mich herum immer mehr Genießer werden, die magisch ihr Wohlfühlgewicht anziehen.

Cool, dass du bis hierher durchgehalten hast. Lass mich wissen, was dich zum schmunzeln gebracht hat, was du voll gut nachvollziehen kannst oder auch gar nicht mit mir teilst. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

genussvolle Grüße

Deine

Unterschrift Barbara Plaschka

 

 

P.S.: sieht jetzt aus als wäre ich ständig in den Bergen unterwegs – ist nicht ganz die Wahrheit. Aber es gibt einfach mehr Fotos von solchen Events, als wenn ich mit meinem Buch im Bett einschlafe 😉

Dir gefällt dieser Artikel? Teile ihn ...